"Politik fordert Abschaffung der freien und geheimen Wahlen" · 26. August 2006, 20:06

Als Reaktion auf die Nachricht Politik plädiert für Vorratsdatenspeicherung bei Anonymisierungsdiensten schreibt jemand in den Kommentaren:


+++ FT +++ Politik fordert Abschaffung der freien und geheimen Wahlen +++ FT +++

Politik: “Massives Umdenken ist erforderlich. Heilige Kühe darf es nicht mehr geben. So muß zum Beispiel offen über eine mögliche Abschaffung freier und geheimer Wahlen diskutiert werden, anstatt von vorneherein eine Blockadehaltung anzunehmen.”

Weiter heißt es: “Was einst aus positiven Gründen zur Findung der Volksmeinung gemacht wurde, ist heute geradezu eine Einladung an destruktive Kräfte, sich dieser Sache zu bedienen, um immer wieder bestehende Machtverhältnisse zu ändern. Durch das ständige Hin und Her ist keine langfristige Planung mehr möglich.”

Zumindest sei aber eine personengebundene Vorratsdatenspeicherung der abgegebenen Wahlstimmen unumgänglich, um z.B. die Wähler von nachträglich verbotenen Parteien identifizieren zu können.

Das FT dabei steht übrigens für Faketicker, falls es jemand nicht schon am Inhalt gemerkt haben sollte. Pointierter kann man die unsinnigen Forderungen wohl kaum kommentieren. Das Lachen über diese Satire bleibt einem dann aber fast im Hals stecken, als kurz darauf auf dieses Iterview zum Thema Wahlcomputer in Deutschland verlinkt wird. Demnach sind die Wahlcomputer alles andere als sicher vor Manipulationen.


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